Orte der Erinnerung ist Online!

Was geschah in Hannover zur Zeit des Nationalsozialismus? An welchen Orten fanden Propagandamaßnahmen statt? Wo lebten und arbeiteten ZwangsarbeiterInnen in
Hannover? Wer wurde Opfer der Nationalsozialisten und wer hat versucht sich zu wehren und Widerstand zu organisieren? Diesen und weiteren Fragen ist die Klasse 11.1 der IGS Linden nachgegangen. Die Rechercheergebnisse ausgesuchter Orte wurden von ihnen auf vielfältige Weise medial verarbeitet und zu einem virtuellen Stadtrundgang zusammengefügt.

Hier kommt ihr zur Seite: https://orte-der-erinnerung.falken-hannover.de/

Oder ihr klickt auf den Link rechts auf unserer Homepage.

Workers Youth Festival (WYF)

Der Countdown für die Anmeldungen zum Workers Youth Festival läuft – Bitte vergesst nicht, Euch bis zum 01. April über uns im Büro oder individuell über die WYF-Seite anzumelden.

Das neue Mobi-Video ist Online! Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=XymQBMVCfaM

Der Falkenkeller ist wieder offen!

Seit Samstag ist der Barsinghäuser Falkenkeller wieder offen und das wurde mit Film und Party gebührend gefeiert. Möglich wurde dieser Neustart durch viele UnterstützerInnen, die einen langen Atem bewiesen haben, durch eine Nutzungsvereinbarung zwischen der Stadt Barsinghausen und der SJD – Die Falken, die nun die Trägerschaft für den Falkenkeller übernommen hat und vor allem durch die Jugendlichen selbst, die ihren Keller nicht aufgegeben haben.

Der Falkenkeller hat eine lange Tradititon als unabhängige Jugendeinrichtung, als Alternative zu kommerziellen und konsumorientierten Angeboten. Diese Tradition soll weiterleben und noch vielen Jugendlichen Freiräume bieten, um sich kritisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander zu setzen, Musik zu hören, Konzerte zu veranstalten, gemeinsam Zeit zu verbringen und zu feiern!

Damit der Falkenkeller auch in den nächsten Jahren ein Ort sein kann, an dem sich Jugendliche engagieren und ausprobieren können, braucht es den konstruktiven Dialo mit der Politik, der Verwaltung und der Polizei in Barsinghausen. Für den Neustart wünschen wir uns diesen Dialog und die Unterstützung für einen sachlichen und besonnenen Umgang miteinander. Gelingt dieser, dann wird gewalttätigen Angriffen der Boden entzogen. Eine lebendige Stadt braucht engagierte Menschen, Demokratie braucht Kritik und Utopie. Die Jugend in Barsinghausen braucht den Keller!

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Workers Youth Festival – jetzt anmelden!

Die Mobilisierung für das Workers Youth Festival (WYF) läuft auf Hochtouren, die Anmeldungen auch. Die Deadline für die Anmeldungen ist der 01. April. Deshalb am Besten gleich anmelden!

Wir organisieren für Euch gerne die Fahrt nach Dortmund. Ihr könnt Euch also über den Bezirksverband Hannover anmelden – einfach Email an info@falken-hannover.de schreiben oder im Büro anrufen.
Ihr könnt Euch auch individuell unter https://www.workersyouthfestival.org anmelden. Dabei solltet ihr unbedingt in das entsprechende Feld den Bezirk Hannover eintragen, wenn ihr mit uns mitfahren wollt. Denn nur so können wir über Eure individuellen Anmeldungen informiert werden, um alles weitere zu organisieren.

Also, bitte wartet nicht bis zur Deadline, meldet Euch jetzt verbindlich an!

Falken gedenken Orli Wald

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Gemeinsam mit VertreterInnen der Gewerkschaften, engagierten AntifaschistInnen und Holocaustüberlebenden gedenken die Falken zum Weltfrauentag Orli Wald, dem Engel von Auschwitz. Hier ein Auszug aus der diesjährigen Rede von Mathis:

 

„…denn wir sind heute hier, um der Frau zu Gedenken, die als Engel von Auschwitz bekannt wurde.
Der Frau, die schon in Jungen Jahren Widerstand leistete.
Der Frau, die schon mit 22 Jahren inhaftiert wurde.
Der Frau, die selbst in Gefangenschaft noch anderen Hoffnung schenkte.
Der Frau, die am Ende doch noch die Freiheit erlangte.
Aber auch der Frau, die daran zu Grunde ging.

 

Wir dürfen nicht vergessen, was damals passiert ist.
Wir sollten uns jedoch nicht nur an die Gräueltaten der Nazis erinnern, sondern auch an diejenigen, die den Mut hatten, sich dem entgegenzustellen.
Nicht stumpf Geschichtsdaten auswendig können, sondern aus der Geschichte lernen.
Wir gedenken nicht um des Gedenkens willen, sondern um der Zukunft willen.

 

Und wir lernen von Orli Wald!
Wir lernen uns für andere einzusetzen.
Wir lernen, dass antifaschistisches Engagement notwendig ist.
Wir lernen, dass es sich lohnt gegen jegliche Form von Gewalt und Unrecht Widerstand zu leisten.
Und wir lernen für unsere Freiheit und für die der anderen zu kämpfen.

 

Menschen wie Orli Wald dürfen nicht in Vergessenheit geraten!
Freundschaft!“

 

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Zypernaustausch ist Online!

Das Deutsch-Zyprische Jugendaustausch Programm hat nun eine eigene Homepage. Zwar ist die Seite noch im Aufbau, aber auch jetzt schon mit vielen Infos zum Projekt seit 2007 bestückt. Ihr findet dort auch den Info-Flyer für den diesjährigen Austausch vom 13.-24. September. Also, es lohnt sich, mal vorbei zu surfen.
Den Link findet ihr hier rechts auf der Bezirksseite sowie unter der Rubrik Regelmäßiges, Zypern-Arbeitskreis.

Workers Youth Festival

Endlich ist der Flyer da!

Vom 9.-12. Mai ist das Workers Youth Festival in Dortmund. Es wird viel spannendes inhaltliches Programm geben und natürlich auch tolle Bands und andere Musik.

Bei dem Flyer kommt einfach Lust auf hinzufahren.

 

Also anmelden und mit Sookee, Antilopengang, Feine Sahne Fischfilet, …  live abfeiern, lohnt sich!

(Anreise wird von uns organisiert!)

WYF - Kulturflyer

 

 

Präsentation „Virtueller Stadtrundgang“ – Orte der Erinnerung in Hannover zur NS-Zeit

Was geschah in Hannover zur Zeit des Nationalsozialismus? An welchen Orten fanden Propagandamaßnahmen statt? Wo lebten und arbeiteten ZwangsarbeiterInnen in Hannover? Wer wurde Opfer der Nationalsozialisten und wer hat versucht sich zu wehren und Widerstand zu organisieren? Diesen und weiteren Fragen ist die Klasse 11.1 der IGS Linden nachgegangen.
Die Rechercheergebnisse ausgesuchter Orte wurden von ihnen auf vielfältige Weise medial verarbeitet und zu einem virtuellen Stadtrundgang zusammengefügt.

Die SJD – Die Falken haben in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Lister Turm und dem Medienzentrum der Region Hannover im Rahmen einer Projektwochen mit der IGS Linden diesen Stadrundgang erarbeitet. Die SchülerInnen der IGS Linden konnten nun im Freizeitheim Lister Turm ihre Ergebnisse präsentieren. In naher Zukunft kann der Stadtrundgang auch unter www.orte-der-erinnerung.falken-hannover.de eingesehen werden.

 

 

 

Schließung des Falkenkellers spielt Neonazis in die Hände

So titelt das Internetportal “Mut gegen rechte Gewalt” in einem Artikel vom 25.02.2013.

Eine nette Reportage von Ulla Scharfenberg, die auch auf der Auswertung eines Interviews mit den Jugendlichen aus dem Falkeller basiert.

Leider wird in der Darstellung die Problematik zwischen Keller und Verwaltung auf einen Sylvestervorfalll reduziert, der lediglich das Ende eine langer Kette von Unzulänglichkeiten und Gängeleien darstellt.

 

16 Jahre war der Falkenkeller ein anerkannter und seitens der Stadt Barsinghausen auch umsorgter Ort von und für Jugendliche um den partizipatorischen Ansatz von Politik und Selbstorganisation ausleben zu können. Bei allen Problemen, die in einem derart gemischten Raum auftreten gab es immer auch Rückendeckung der Stadtverwaltung, die übrigens noch heute auf ihrer Internetseite mit dem Falkenkeller wirbt, und auch den politischen Parteien im Rat. Eine Nutzungsvereinbarung, basierend aus dem Jahre 1994 war Grundlage für die Arbeit des Falkenkellers.

Mit Beginn der ersten Übergriffe von Rechtsgesinnten änderte sich das Verhältnis schlagartig. Die Nutzungsvereinbarung war auf einmal nicht mehr existent, da anscheinend niemand sich daran erinnern konnte und auch niemand den Nachweis hierzu erbringen wollte.

Da Politik und Verwaltung die Existenz von Neonazis nicht sehen wollte, woraus sich eine deutliche Handlungsverpflichtung hätte ergeben müssen, wurde ein anderer Weg beschritten. Fortan wurden die Nutzer des Kellers als “linksautonome Szene” dargestellt, womit man ein legitimes Argument für fortwährende Polizeiaktionen, unsinnige Verwaltungsauflagen und letztendlich die Schließung des Falkenkellers produziert hat.

Bleibt zu Hoffen, dass der Rat in seiner morgigen Sitzung wenigstens den Mut aufbringt, ein wenig Wiedergutmachung zu betreiben und der Öffnung des Falkenkellers und der Nutzungsvereinbarung zustimmt.

Rote Nelken für Orli Wald

Am 8. März ist es wieder so weit: Es ist Weltfrauentag!

Und auch dieses Jahr werden wir wieder Orli Wald Gedenken, der Antifaschistin, die auch als Engel von Auschwitz bekannt ist. Diesen Namen erhielt sie von den Mithäftlingen in Auschwitz, wo sie auch Lagerälteste wurde und unter ständiger Gefährdung ihres Lebens andere vor dem Hungertod oder durch Austauschen der Krankenakten vor dem Tod in der Gaskammer rettete.

 

Deshalb wollen wir Orli Wald am 8. März gedenken.

Treffpunkt ist 16:45 Uhr am Engesohder Friedhof, Haupteingang/Orli-Wald-Allee

Von dort aus werden wir pünktlich um 17 Uhr dann gemeinsam zu ihrem Grab gehen.

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