Okt 04 2017

Veranstaltungsreihe zur Oktoberrevolution

Zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und der Gruppe Kritik & Subversion veranstalten wir eine Bildungsreihe zum 100. Jubiläum der russischen Oktoberrevolution und beschäftigen uns mit der Kritik autoritärer Befreiungsversuche, mit dem Problem ‚Diktatur statt Sozialismus‘ und dem Scheitern der Russischen Revolution. Los geht es am 18. Oktober, bis zum Jahresende 2017 folgen dann noch Veranstaltungen am 22.11 und am 13.12.!

18.10. | 16:00 Uhr | Vortrag/Diskussion mit Hendrik Wallat
(OKTOBER-)REVOLUTION ODER BOLSCHEWISMUS
Vortrag zur Kritik autoritärer Befreiungsversuche

Elchkeller | Am Schneiderberg 50 | Hannover

18.10. | 20:00 Uhr | Lesung mit Jörn Schütrumpf
DIKTATUR STATT SOZIALISMUS
Die Russische Revolution und die deutsche Linke 1917/1918

Lesung mit Beiträgen  von u.a. Karl Kautzky, Paul Levi und Rosa Luxemburg
UJZ Kornstraße | Kornstr. 28-30 | Hannover

22.11. | 18:00 Uhr | Vortrag/Diskussion mit Hendrik Wallat
AARON STEINBERG
Der Philosoph analysierte den Bolschewismus als Religion
Elchkeller | Am Schneiderberg 50 | Hannover

13.12. | 20:00 Uhr | Vortrag/Diskussion mit Bini Adamczak
DER SCHÖNSTE TAG IM LEBEN DES ALEXANDER BERKMAN
Vom womöglichen Gelingen der Russischen Revolution

UJZ Kornstraße | Kornstr. 28-30 | Hannover

 

 

 

 

 

Sep 14 2017

Großraumentdeckertag

Wie in jedem Jahr präsentierten sich die Jugendverbände, so auch die Falken, auf dem farbenfrohen Familienfest im Gailhof. Es gab ein Bühnenprogramm mit Kinderzirkus, Zorgbällen, aber auch viele Mitmachaktionen der Kinder und Jugendverbände, sei es beim Kistenklettern oder bei den vielen Bastelaktionen. Die Falken hatten in diesem Jahr jede Menge Spielgeräte und knifflige Experimente mitgebracht. Die Kinder – aber auch deren Eltern – hatten viel Freude, neues für sich zu entdecken und auszuprobieren.

Eine gelungene Veranstaltung für kleine und große Menschen.

Sep 12 2017

Mädchenspektakel für Mädchen von 8 – 12 Jahren

Ihr kennt das Mädchenspektakel noch nicht? Dann wird es aber Zeit! ein Wochenende nur für euch und ohne Jungs. Auf euch warten viele Workshops, Spiele, Lagerfeuer mit Stockbrot und eine Nacht-Schatz-Suche. Ansonsten dreht sich in dieser Freizeit alles ums Holz. Ihr könnt bohren, sägen und hämmern und viele neue Erfahrungen beim Werkeln mit Holz machen.

Bist du dabei? Dann melde dich schnell an! Das Spektakel findet vom 20.-22.10.17 in Wennigsen statt.

Wir freuen uns schon auf dich.

 

Sep 04 2017

Herbstspektakel für Kinder von 10 – 14 Jahre

Mit den Falken könnt ihr vier Tage lang in den Herbstferien (vom 2.-6.10.17)  eurer Kreativität freien Lauf lassen. Jeden Tag eine neue Aktion: Kreative Werkstätten, Werkeln mit Holz, Fimo, Backen und Kochen, Abenteuer und Ausflüge – einfach jede Menge Spaß. So könnt ihr z.B. einen Ausflug ins Schwimmbad machen oder auf einem Biobauernhof den Gemüseacker beackern. Die Nacht könnt ihr kann zu Hause im eigenen Bett verbringen und neue Kräfte für den nächsten Tag sammeln.

 

Aug 17 2017

Erzählcafé zu den G20-Protesten am 28.8.17

Hamburg liegt in Schutt und Asche? [Erzählcafé]

Berichte von Einigen, die auszogen die Welt zu verändern

Nachdem vor einigen Wochen Hamburg noch als „Schauplatz der absoluten Zerstörung“ und einem „noch nie dagewesenen Ausmaß von Gewalt“ berühmt war, ist es langsam ruhig geworden um den G20-Gipfel. Aber wie haben Beteiligte den „Ausnahmezustand“ in Hamburg erlebt? Aktivist*innen von Attac, Falken/Sozialistische Jugend, Fast Forward, Interventionistische Linke und der Gewerkschaftsjugend aus Hannover berichten von unterschiedlichen Aktionen und ihren Erlebnissen.

28. August ab 20 Uhr im Kulturzentrum Pavillon

Aug 17 2017

Wiesenfest am 19.8 in Wettbergen

Am 19.8 zwischen 15 und 18 Uhr steigt unser Wiesenfest in Wettbergen mit vielen Attraktionen für junge Leute. Anschließend findet am Abend ab 19 Uhr das Sommerfest von und für die Falken Hannover (& friends) im Falken-Jugendzentrum Wettbergen statt. Wir freuen uns auf Euch!

 

Jul 13 2017

04.08.17 Vortrag: Die Utopie des 20. Jahrhunderts

Am 4. August 1977, vor 40 Jahren, starb Ernst Bloch, der „Philosoph der Hoffnung“.

Ernst Blochs politische Philosophie hat der gesellschaftlichen Linken wichtige Wegweise geliefert, die auch heute noch von Bedeutung sind. Zu denken ist an seine Ablehnung der bloßen Naturbeherrschung oder auch an die frühe Einsicht vom Zusammenhang zwischen Sozialismus und Demokratie. Warum sind diese Einsichten in Metaphern und Parolen stecken geblieben? Warum verstanden sie sich als Ergänzung kommunistischer Politik, nicht als deren Kritik?

Zu diesen und anderen Fragen haben wir, gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V., Prof. Dr. Hans-Ernst Schiller aus Düsseldorf eingeladen. Vortrag und Diskussion finden statt um 20 Uhr im Pavillon in der Lister Meile 4. Der Eintritt ist frei und wir freuen uns sehr auf die Diskussion mit älteren und jüngeren Genoss*innen.

 

Mai 23 2017

„Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Monde sicher“ (Hannah Arendt)

Vortragsreihe als Kooperationsveranstaltung der Amadeu-Antonio-Stiftung, der Falken Niedersachsen, der ju:an (Praxisstelle Antisemitismus- und Rassismuskritische Jugendarbeit) und der Jusos Niedersachsen

Mittwoch, 24. Mai, 18-21 Uhr: Antisemitismus – Was ist das eigentlich? – mit Konstantin Seidler (Leiter der Jugendabteilung der Union progressiver Juden) im Freizeitheim Ricklingen / Ricklinger Stadtweg 1 / 30459 Hannover

Mittwoch, 31. Mai, 18-21 Uhr: Israelbezogener Antisemitismus – mit Michael Spaney (Executive Director des Mideast Freedom Forum Berlin) im Freizeitheim Ricklingen / Ricklinger Stadtweg 1 / 30459 Hannover

Mittwoch, 7. Juni, 18-21 Uhr: Verschwörungen / Ein Workshop zur Aktualität eines antisemitischen Phantasmas – mit Enno Stünkel im Freizeitheim Ricklingen / Ricklinger Stadtweg 1 / 30459 Hannover

Mai 11 2017

MyCamp 2017 vom 2.-5.6 auf Föhr

Drei Tage Sonne mit einer Menge cooler Menschen, Spaß, Action, Spielen, Lagerfeuer & Sternenhimmel, ganz einfach: myCAMP2017.


Gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Norddeutschland fahren wir auf die Nordseeinsel Föhr direkt hinter den Strand, schlagen unsere Zelte auf und verbringen das lange Pfingstwochenende zusammen.
Auf uns warten Workshops zu praktischen und theoretischen Themen. Wir organisieren unser Zusammenleben selbst und natürlich werden wir zusammen feiern, denn was geht schon über einen Rave am Strand bei Sonnenuntergang oder Sternenhimmel?!

Anmeldungen und Nachfragen an: info@hannover-falken.de

 

Apr 27 2017

Jugendverbände schlagen Alarm!

Jugendverbände sind eine der wichtigsten Säulen der Demokratie. Gerade in Zeiten von Populismus und Rechtsruck in der Gesellschaft. Wo lernen Kinder und Jugendliche sonst unbenotet und ohne Zwang demokratisches Miteinander, Toleranz, Mitmenschlichkeit und können ihre Ideen selbstwirksam und frei ausprobieren?

Aber es ziehen weitere dunkle Wolken am Himmel über dem „Bildungsland“ Deutschland auf. Denn als hätten engagierte Jugendliche nicht schon genug Formalkram zu erledigen, sind immer stärker einem technokratischen Mainstream unterworfen – nun soll ihnen auch noch der letztverbliebene Freiraum genommen werden.

Aber erst einmal die Hintergründe: Die gesetzliche Grundlage unserer Arbeit ist das Achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII), eines von zwölf zentralen Gesetzeswerken, die die Sozialgesetzgebung beschreiben.

Das SGB VIII hieß früher „Kinder- und Jugendhilfe Gesetz“ (KJHG) und hat das so genannte „Jugendwohlfahrtsgesetz“ (JWG) abgelöst. Bis dahin war es schon ein weiter Weg und das KJHG konnte mit Fug und Recht behaupten, ein Meilenstein für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu sein.

Dieses SGB VIII soll nun reformiert werden. Und neben einigen sinnvollen Neuerungen und näheren Beschreibungen soll auch der Kinder- und Jugendschutz gestärkt werden.

Aber hier sind offenbar die Pferde mit dem Gesetzgeber durchgegangen. Denn in der Neufassung vorgesehen ist auch ein neuer Paragraf, der §48b. Und hier lauert die Gefahr für Jugendliche, Jugendarbeit und Jugendverbände. Denn dieser Paragraf hat es in sich:

„Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der offenen Jugendarbeit

(1) Für den Träger einer Einrichtung der offenen Jugendarbeit nach § 11 Absatz 2 Satz 2, die nicht der Erlaubnis nach § 45 Absatz 1 bedarf, gelten die Meldepflichten nach § 47 entsprechend. Eine Tätigkeitsuntersagung kann entsprechend § 48 erfolgen.“
(Im Player über diesem Beitrag hört Ihr ein Interview mit Immanuel Benz,
einer der stellvertretenden Vorsitzenden des
Deutschen Bundesjugendrings zu diesem Thema!)
Denn diese Meldepflichten sind unter anderem das Problem!
Was ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit? Ist es Euer Bauwagen, den Ihr gerade ergattert habt? Ist es ein Raum, den Ihr gerade angemietet habt, weil es keine städtischen Räumlichkeiten gibt? Und wer von Euch ist verantwortlich? Wer soll melden und was?
Das alles bleibt vage.
Klar jedoch ist: Wer nicht meldet begeht eine Ordnungswidrigkeit!
Und wer prüft das alles?
Fragen über Fragen… Letztlich steht aber schon jetzt fest: Das alles kommt zwar schön daher und will Kinder und Jugendliche vor Gewalt schützen – tut es aber nicht.
Einzig der Verwaltungsaufwand bei Jugendverbänden und den Jugendämtern wird ins Unermessliche steigen.
Und das, wo doch die letzten Jahre schon immer mehr die Excelisierung der Jugendverbandsarbeit bis zum Erbrechen gesteigert hat: Führungszeugnisse für Teamer*innen einsehen und die Einsicht verwalten, Jugendhilfestatistiken führen, Verwendungsnachweise führen, Belege kopieren, sortieren, ablegen… Diese Liste könnte noch seitenweise weitergeführt werden.
Die Technokrat*innen und Excelfetischist*innen in den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden feiern fröhliche Urständ.
Nur dass es keine*r*m Jugendlichen irgendwie weiterhilft. Im Gegenteil: Es stehen immer weniger Zeit und Ressourcen für die eigentliche Arbeit – der Jugend(verbands)arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung!

Das wollen wir mit allen betroffenen Jugendverbänden ändern!

Informert Euch, informiert Eure Jugendämter – denn auch sie sind von diesem Wahnsinn betroffen und müssen das ausbaden…

Sprecht mit Euren Bundestagsabgeordneten vor Ort und sensibilisiert sie für das Problem!

Weiterführende Infos:

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