Etliche Hannoveraner dürften sich heute gewundert haben über Stofftiere in Stadtbahnen. Die Teddys tragen einen Zettel, auf dem der Grund der Aktion zu lesen…“
Okt. 16 2014
Teddy-Protest gegen die Einsparungen der Stadt bei den Jugendverbänden
Okt. 15 2014
Jugendpolitischer Abend Erich Lindstaedt zum Gedenken
Am 5.11. Veranstalten die Falken Hannover im Freizeitheim Linden einen Jugendpolitischen Abend zu Erich Lindstaedt. Erich Lindstaedt (1906-1952), dessen Grab die Landeshauptstadt Hannover im September diesen Jahres als Ehrengrab gewidmet hat, prägte als erster Nachkriegsvorsitzender der „Sozialistischen Jugendbewegung Deutschlands- Die Falken“ unseren Verband bis heute. Die Falken bieten jungen Menschen ein Feld zur sozialen und politischen Selbstorganisation: Zeltlager, Fahrten, Gruppenstunden gehören seit 100 Jahren zu unserem Programm. Hinzugekommen sind Seminare zur politischen Bildung, internationale Begegnungen und zeitlich befristete, themenbezogene Projekte sowie die Trägerschaft für Jugendeinrichtungen. Erich Lindstaedt und seine Genossinnen und Genossen vereinigten nach dem Krieg die „Kinderfreunde“ und die „Sozialistische Arbeiterjugend“ zu einem Verband, der jugendpolitische Interessenvertretung und pädagogische Gegenwelterfahrungen in der Kinderrepublik verband und einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Erziehung der Jugend in Deutschland nach 1945 leistete. Viele engagierte Politiker, Gewerkschafter, Elternvertreter und Aktive in Bürgerinitiativen sind hieraus hervorgegangen.
Als Mitbegründer des Bundesjugendringes war er an der Konstituierung demokratischer und pluralistischer Strukturen der Jugendarbeit wesentlich beteiligt. Die Organisation der Jugendarbeit in Jugendverbänden, ihre Vertretung durch Jugendringe und ihre materielle Ausstattung durch die Kommunen sind wesentliche Errungenschaften der Nachkriegsdemokratie, die es zu bewahren gilt.
Die Einladung mit dem gesamten Programm findet ihr HIER!![]()
Okt. 09 2014
Veranstaltung „Europa ist Hier! – Europa in Hannover“
Im Mai 2013 wurde in Hannover das Projekt „Europa ist Hier! – Europa in Hannover“ ins
Leben gerufen. Bei dem Projekt geht es darum, dass sich Jugendliche/ junge Menschen und
politische Akteure auf Augenhöhe über die Themen der Jugend austauschen sollen. Der
diesjähriger Schwerpunkt ist Jugendbeteiligung und politische Partizipation. Es ist kein
Vorwissen von Nöten, nur das Interesse eine eigene Meinung zu bilden und dadurch aktiv die
Gesellschaft zu verändern. Um generell Meinungen von Jugendlichen zum Thema Europa und Beteiligung zu sammeln, gibt es
am 21.10.14 ab 17.00Uhr in der Faust- Warenannahme ein World-Café bei dem alle
Jugendlichen herzlich einladen sind.
Weitere Infos über das Projekt findet ihr unter: www.hier-ist-europa.de
Okt. 08 2014
Zionistisches Camp
Wir wollen uns einmal etwas intensiver mit den aktuellen politischen Themen um Israel und den ganzen Nahen Osten beschäftigen. Hierfür haben wir zusammen mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft qualifizierte Referenten gewinnen können. Außerdem wollen wir miteinander Spaß haben, grillen, feiern und am Freitagabend Kabbalat Schabbat miteinander feiern und abends gemeinsam israelische Filme gucken.
Wir treffen uns in Hannover und fahren gemeinsam mit einem Bus von der Liberalen Jüdischen Gemeinde aus auf das Gut Steimke bei Uslar.
Die Fahrt soll vom 17.10. bis zum 19.10. stattfinden.
Das Programm und noch mehr Infos, z,B. wie ihr euch anmelden könnt findet ihr HIER. Solltet ihr noch fragen haben könnt ihr euch gerne im Büro melden.
Freundschaft!
Okt. 07 2014
Gruppenfahrt der „wilden Falken“
Die Kindergruppe „Wilde Falken“ hat ein Wochenende auf Steimke (Uslar) verbracht, was aber viel zu kurz war, um neben den notwendigen Dingen wie Anreise, Zelte aufbauen, Feuerholz sammeln, kochen und am Ende alles wieder einpacken und nach Hause fahren auch genug von den schönen Dingen zu genießen, die in aller Fülle zu finden waren. So paddelten die Kinder auf dem Teich herum, streichelten ausgiebig Kaninchen und Pferde, brieten mit Käse gefülltes Stockbrot und rösteten ihr Frühstücksbrot, hüpften bis zur Erschöpfung auf dem Trampolin und machten einen langen Pferdespaziergang. Nur hätten sie das gerne noch viel länger und in aller Ruhe getan. Für abendlichen Gesang und Geschichten am Lagerfeuer fehlte nach den ausgefüllten Tagen die Kraft und die Kinder krochen gleich nach dem Essen in ihre Schlafsäcke.


Sep. 30 2014
“Dies ist der Weg … der Jugendarbeit der Stadt nachhaltig zu schaden”
In seiner Sitzung vom 24.09.2014 hat sich der Stadtjugendring Hannover nochmals ausführlich mit den geplanten Kürzungen der jugendverbandlichen Arbeit für das Stadtgebiet Hannover auseinandergesetzt und nachfolgende Erklärung beschlossen:
“Die Mitgliedsverbände des Stadtjugendrings Hannover e. V. reagieren bestürzt und mit Unverständnis auf das Haushaltssicherungskonzept (HSK IX) der Stadtverwaltung: Dies ist der Weg, Kindern und Jugendlichen und der Jugendarbeit der Stadt nachhaltig zu schaden.
Nach sehr kurzer Vorankündigung und völlig überraschend haben Oberbürgermeister und Kämmerei im Rahmen von HSK IX den Vorschlag eingebracht, in wesentlichen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit der hannoverschen Jugendverbände 400.000 € einzusparen. Dies entspricht 40 % des entsprechenden Ansatzes.
Der Stadtjugendring und die in ihm zusammengeschlossenen 30 Verbände und Initiativen reagieren bestürzt und mit großem Unverständnis.
Streichungen in dieser Höhe können nur direkt an den Verbandszentralen / Geschäftsstellen der Jugendverbände und den pädagogischen MitarbeiterInnen der Verbände ansetzen.
Damit wird die Verbandsarbeit ins Mark getroffen“, sagt Meike Andres, Evangelische Jugend und stellv. Vorsitzende des Stadtjugendringes. „Die Streichung zerstört einen wesentlichen Teil der Infrastruktur der Verbände“, so Andres.
Andere VertreterInnen des größten Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen in Hannover bemängeln die Art und Weise des Vorgehens der Stadtverwaltung.
„Die Stadt propagiert an anderen Stellen den Dialog mit den BürgerInnen, das gemeinsame Ringen um Fragen und deren Beantwortung. Dies ist hier nicht erfolgt, mit uns ist nie gesprochen worden“, sagt Ralf Tietge, der Geschäftsführer der Falken.
„Auch sogenannte fette Jahre, wie sie vom Kämmerer gerne apostrophiert werden, hat es für uns nie gegeben“, ergänzt Bettina Karch, Bildungsreferentin des Jugendverbandes der Evangelischen Freikirchen und stellv. Vorsitzende des SJR, in einer Stellungnahme. Weiterlesen
Sep. 17 2014
27. Großraumentdeckertag
Unter dem Motto “Manege frei” präsentierten sich wieder Vereine und Verbände des Regionsjugendringes auf dem Großraumentdeckertag und stellten in Gailhof ein farbenfrohes Familienfest auf die Beine. Da waren die Falken natürlich auch dabei.
In diesem Jahr konnten Kinder, aber auch Erwachsene in die magische Welt der Zirkuskunst eintauchen. Schon durch das Bühnenprogramm mit dem Kinderzirkus „Knalltüte“ und dem Clown Francesco wurden die Kinder eingeladen, die Zirkuswelt zu erkunden. Aber auch bei den vielen Mitmachaktionen der Kinder- und Jugendverbände, sei es im Niedrigseilgarten, beim Kistenklettern oder bei den vielen Bastelangeboten rund um das Thema Manege, hatten die Kinder viel Freude, neues zu entdecken und auszuprobieren.
Eine gelungene Veranstaltung für große und kleine Menschen.
Sep. 17 2014
Steh auf! – Nie wieder Judenhass!
Am 14.9. waren die Falken Hannover am Brandenburger Tor in Berlin um mit ca. 8000 anderen Menschen gegen Judenhass und Antisemitismus zu demonstrieren. Anlass dazu waren die Ausschreitungen und der Judenhass in den letzten Monaten. Alleine in der Zeit von April bis Juni wurden 159 Antisemitische Straftaten erfasst. Zu der Demonstration aufgerufen hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland, unterstützt wurden wurden sie von der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG), allen im Bundestag vertretenden Fraktionen, Gewerkschaften und Kirchen. Durch dieses breite Bündnis gelang es ein klares Bekenntnis gegen jede Form des Antisemitismus zu setzen.
Teilnehmer*innen waren unter anderem Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Gauck , der Präsident des Jüdischen Weltkongresses Ronald S. Lauder, Präsident des Zentralrats der Juden Dieter Graumann und Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein wichtiges und notwendiges Zeichen war gegen Judenhass. Die Kundgebung war nicht nur aufgrund ihrer Redner*innen ein Erfolg sondern auch dadurch, dass sich 8000 Menschen solidarisiert haben.
Gegen jede Form des Antisemitismus!
Solidarität mit Israel!
Freundschaft!
Sep. 15 2014
„Die fetten Jahre sind vorbei“
So titelte die lokale Presse in Hannover in ihrer Berichterstattung über die Haushaltsvorstellung 2015 im Rat der Stadt und zitiert damit Stadtkämmerer Marc Hansmann.
Bei der Einbringung des Haushaltsentwurfs 2015 bat Oberbürgermeister Stefan Schostock in seiner gestrigen Rede um Verständnis und Akzeptanz. Den geplanten Einnahmen in Höhe von 1,882 Milliarden Euro stehen Ausgaben von 1,97 Milliarden Euro gegenüber. Die Differenz von 88 Millionen Euro soll teilweise über ein Sparpaket (HSK 9) gegenfinanziert werden.
Der Kritik zum Personalausbau tritt der OB entschieden entgegen und stellt klar, dass keine Stelle in der Stadtverwaltung zuviel wäre. Im Gegenteil müsse die Verwaltung für die Bereiche Kitabetreuung, Bäderverwaltung und Gebäudemanagement weiterhin Personal einstellen. Dieser Kostenblock wird mit ca. 73 Mio. Zusatzkosten beziffert. Gleichwohl müssen Geschäfts- und Arbeitsprozesse überprüft werden, um die Verwaltung effektiver und somit mittelfristig auch kostengünstiger zu gestalten und Personal in den Jahren 2016 bis 2018 wieder abzubauen.
Die hannoverschen Jugendverbände wurden hellhörig als der OB sich zu (vermeintlich) freiwilligen Leistungen der Jugendhilfe äußerte und diese nicht grundsätzlich kürzen möchte.
Er begründete allerdings die vorgesehe Streichung von 400.000 Euro im Bereich des Stadtjugendrings (hier: Gesamtheit der freien Träger in der Jugendarbeit) mit möglichen und angesprochen Änderungspotentialen. Um welche es sich handelt ließ Stefan Schostock offen. Auch die Vorstandsmitglieder des SJR waren sprachlos und konnten hierzu keine Aussage treffen.
Die Kürzung in diesem Bereich ist wohl auch notwendig um die 3. Betreuungskraft im Krippenbereich zu finanzieren, die sicherlich pädagogisch sinnvoll ist aber nicht zu den Pflichtaufgaben der Kommune zählt.
Grundsätzlich ist hier zu kritisieren, dass die Stadt Hannover im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe unterschiedliche Elemente die der Zukunftssicherung der Kommune dienen gegeneinander ausspielt.
Unverständlich ist in dieser Haushaltsproblematik das Festhalten an den Kunstfestspielen. Auch wenn bekannt ist, dass dieses Projekt zu den „Lieblingen“ des OB gehört, darf man sicherlich den Mehrwert für eine zukunftsgerichtete Jugendpolitik der Stadt deutlich in Frage stellen. Das auch vor dem Hintergrund der Aussage des obersten Verwaltungschefs, dass Ausgaben nur dann gerechtfertigt sind wenn ein wirkliches öffentliches Interesse besteht.
Nun muss es darum gehen mit Vertretern der Parteien und im Verbund mit allen Jugendverbänden in der Stadt Gespräche zu führen und diesen Missstand zu diskutieren um eine zukunftsorientierte Stadt auch für Kinder und Jugendliche zukunftsgerecht zu gestalten.
Sep. 11 2014
SJR Hannover fordert den Stopp der Mittelkürzungen in der Jugendhilfe
Der Stadtjugendring Hannover wendet sich in einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt sitzenden Parteien und fordert sie auf diesen Unsinn zu stoppen.
“Sehr geehrte Damen und Herren,
in großer Sorge um die Kinder- und Jugendarbeit in der Landeshauptstadt Hannover wenden sich die Jugendorganisationen und -verbände aus Hannover an Sie mit der Bitte, Ihren ganzen Einfluss geltend zu machen, um die sich abzeichnenden Entwicklungen zu verhindern bzw. rückgängig zu machen.
Anlass ist die Mitteilung aus der Verwaltung, dass die freien Sachmittel für die Verbände noch in diesem Jahr um 10 % gekürzt werden sollen. Diese Mitteilung trifft die Verbände exakt zum Zeitpunkt des Beginns der Ferien, an dem tausende hannoverscher Kinder und Jugendlichen mit ihren Verbänden zu Sommermaßnahmen, Freizeiten, Zeltlagern, internationalen Begegnungen starten.
Es scheint so, als würde der hannoverschen Politik und der Verwaltung die Wertschätzung und Würdigung der Kinder- und Jugendarbeit der freien Träger und Jugendverbände völlig abgehen.
Der Stadtjugendring und die Verbände befürchten Folgendes für die Zukunft der Jugendverbandsarbeit.
Zunächst stellt sich hier die Frage, mit welchem Kalkül die Stadt einen solchen Zeitpunkt wählt.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt die außerschulische Kinder- und Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit im Zuge der Sanierung ihrer Haushaltslücken in ihren Gestaltungsspielräumen einschränken wollen und dies mit der Perspektive der Einstellung tun. Dieser Verdacht hat sich bereits im Zuge der Mitarbeit in den sozialräumlichen Koordinierungsrunden zur Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit aufgedrängt, da hierbei oft eine Indienstnahme der freien Träger und Verbände ohne Berücksichtigung ihrer jeweiligen besonderen Profile( Werteorientierung )angestrebt zu werden schien.
Da das Einsparpotential bei einer Kürzung der nicht-vertragsgebundenen Sachmittel um 10 % für die Stadt denkbar gering ist, diese Einsparung für die Verbände aber einen großen finanziellen Einschnitt darstellt, geht es offenbar vor allem um eine Beschneidung des Gestaltungsfreiraums von Kindern und Jugendlichen, die sich außerschulisch ehrenamtlich engagieren. Mit dem kleinstmöglichen Ertrag wird der größtmögliche Schaden angerichtet.
Betroffen hiervon sind nicht nur die Aktivitäten der Jugendverbände, wie Ferienfreizeiten, internationale Begegnungen und politische sowie gesellschaftliche Kinder- und Jugendarbeit in Gruppenstunden und Arbeitskreisen, sondern auch die von ihnen betriebene Arbeit in Jugendzentren, Kinderprojekten , Nachbarschaftstreffs und der aufsuchenden Jugendarbeit in den Stadtteilen.
Und ein weiteres Argument kommt hinzu: Die Streichungen treffen die Verbände in einer Situation, in der die Sachmittel sowieso schon äußerst angespannt sind, weil sich die Personalkosten in die Gesamtbeihilfe bis zu Anteilen um die 90 % hineingefressen haben.
Da gibt es keine Spielräume mehr.
Die von der Stadtverwaltung geplante Maßnahme wird nichts zur Sanierung des Haushaltes beitragen, aber zu einer weiteren Verunsicherung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen. Dabei wäre es so wichtig, dass auch die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen gewürdigt würde.
Sie sind es, die mit den Kindern und Jugendlichen an der Zukunft unserer Gesellschaft arbeiten.
Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen haben die Anleitung zur Selbstorganisation und Partizipation und von Spontanität zum Ziel. Es geht darum, andere Lebenswelten und Alternativen zu einem teilweise tristen, oft medial bestimmten Alltag zu entdecken, gemeinsam eigene Ideen umzusetzen. Sie können in der Kinder – und Jugendarbeit lernen, Verantwortung für ihr eigenes Leben und auch für andere zu übernehmen, sich kritisch mit sich selbst und ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und Konflikte friedlich zu lösen.
Es ist insgesamt hinreichend deutlich, dass der Ertrag dieser Maßnahme fragwürdig ist.
Was für die Verbände und den Ring bis zur Empörung unverständlich ist, ist der Zeitpunkt der Ankündigung.
Die Jahresplanung in den Verbänden ist seit Monaten abgeschlossen. Für viele bedeutet das, nun ihre Aktivitäten für den Rest des Jahres auf Finanzierbarkeit zu überprüfen und Maßnahmen ersatzlos zu streichen.
Viele MitarbeiterInnen in der Stadtverwaltung und in den Verbänden werden unnütz und sinnlos beschäftigt, um eine vermeintliche Höhe für die Streichungen zu erarbeiten.
Bitte stoppen Sie diesen Unsinn innerhalb Ihrer politischen Möglichkeiten.
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bitten wir, sich auf Ihr eigenes Arbeitsprogramm 2011- 2016 zu beziehen und an der Umsetzung festzuhalten.
„Die städtischen Zuwendungen, z.B. an die vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen, Sportvereine und Beratungseinrichtungen, sind ein unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Das bestehende Volumen wird auch in Zukunft gesichert … im Laufe des Zeitraums dieser Vereinbarung erhöht.“
Kinder- und Jugendarbeit ist für die Entwicklung eines Gemeinwesens wie der Stadt Hannover unverzichtbar.
Bitte setzen Sie sich jetzt und in naher und ferner Zukunft weiterhin dafür ein.
Vielen Dank”
tliche Hannoveraner dürften sich heute gewundert haben über Stofftiere in Stadtbahnen. Die Teddys tragen einen Zettel, auf dem der Grund der Aktion zu lesen…“
Am 5.11. Veranstalten die Falken Hannover im Freizeitheim Linden einen Jugendpolitischen Abend zu Erich Lindstaedt. Erich Lindstaedt (1906-1952), dessen Grab die Landeshauptstadt Hannover im September diesen Jahres als Ehrengrab gewidmet hat, prägte als erster Nachkriegsvorsitzender der „Sozialistischen Jugendbewegung Deutschlands- Die Falken“ unseren Verband bis heute. Die Falken bieten jungen Menschen ein Feld zur sozialen und politischen Selbstorganisation: Zeltlager, Fahrten, Gruppenstunden gehören seit 100 Jahren zu unserem Programm. Hinzugekommen sind Seminare zur politischen Bildung, internationale Begegnungen und zeitlich befristete, themenbezogene Projekte sowie die Trägerschaft für Jugendeinrichtungen. Erich Lindstaedt und seine Genossinnen und Genossen vereinigten nach dem Krieg die „Kinderfreunde“ und die „Sozialistische Arbeiterjugend“ zu einem Verband, der jugendpolitische Interessenvertretung und pädagogische Gegenwelterfahrungen in der Kinderrepublik verband und einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Erziehung der Jugend in Deutschland nach 1945 leistete. Viele engagierte Politiker, Gewerkschafter, Elternvertreter und Aktive in Bürgerinitiativen sind hieraus hervorgegangen.




