Mai 23 2019

Aufruf zur Teilnahme an der Mahnwache am 23. Mai 2019 in Hemmingen

Donnerstag, 23. Mai um 18 Uhr
Rathausplatz in Hemmmingen
(Ecke Kirchdamm/Löwenbeger Strasse)

Vergangenen Samstag, in der Nacht vom 17. zum 18. Mai kam es in Hemmingen zu einem antisemitischen Brandanschlag und gezieltem Angriff in Form von Schrift und Schmiereien am privaten Wohnhaus sowie am nahegelegenen Schrebergärtchen eines jüdischen Ehepaars. Der Anschlag markiert einen weiteren bitteren Höhepunkt der zunehmenden antisemitischen Gewalt in Niedersachsen. Doch nicht nur hier – sondern überall inDeutschland. Antisemitismus ist in der deutschen Gesellschaft seit Jahrhunderten präsent. Antisemitismus ist auch nach 1945 nie
komplett aus der deutschen Gesellschaft verschwunden. Heute bekommt Antisemitismus wieder neue Sagbarkeiten. Heute wiederholen sich Taten, die wir eigentlich zur Geschichte zählen wollten.

In Zeiten, in denen Parteien ihren Europawahlkampf mit antisemitischen Erzählungen ausstatten und auf die Deligitimierung des jüdischen Staates ausrichten, in Zeiten, in denen Juden und Jüdinnen nahezu tagtäglich antisemitische Anfeindungen, Hass und Gewalt erleben, Hass und Gewalt in Kindergarten und Schule, auf offener Straße und in sozialen Netzwerken, auf der Arbeit, vor der Haustür, an den eigenen vier Wänden, in diesen Zeiten schließen wir zivilgesellschaftliche Akteur*innen uns zusammen und treten Antisemitismus mit aller Kraft entgegen!

Wir als Bündnis „Gegen jeden Antisemitismus“ solidarisieren uns ganz klar mit dem jüdischen Ehepaar in Hemmingen sowie mit allen von Antisemitismus betroffenen  Menschen! Wir verurteilen die Geschehnisse in Hemmingen aufs Schärfste und fordern eine schnelle und lückenlose strafrechtliche Aufklärung des antisemitischen Anschlags.

Darüber hinaus setzen wir uns für eine Sensibilisierung der öffentlichen Behörden in Bezug auf Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein.

Auch die Bewohner*innen aus der Stadt Hemmingen schweigen nicht! Die Ortsgruppe von Amnesty International hat für Donnerstag den 23. Mai auf dem Hemminger Rathausplatz eine Mahnwache angemeldet. Diese Mahnwache möchten wir ebenfalls unterstützen und rufen euch auf, an der Mahnwache teilzunehmen.

Das Bündnis „Gegen jeden Antisemitismus“ ist ein Zusammenschluss aus
unterschiedlichen Organisationen, Gruppen und Privatpersonen.

Mai 21 2019

Zur Notwendigkeit von antirassistischer Pädagogik & Empowerment

Workshop:

Die Notwendigkeit von antirassistischer Pädagogik

Mittwoch: 03.07.19 von 15-18 Uhr Fröbelstraße 5

Barrieren: deutsche Lautsprache, wir werden einen kurzen Text lesen, keine Vorkenntnisse nötig, besonders geeignet für Menschen die pädagogisch arbeiten oder arbeiten wollen

Für wen: offen für alle

Rassismus ist eine Diskriminierungsform, die in allen Lebensbereichen zu finden ist. Wir begegnen ihm zum Beispiel in der Schule, im Kindergarten, auf der Straße und in Kinderbüchern. Dieser Umstand muss auch in der pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden. In diesem Workshop erarbeiten wir uns an Beispielen, die auch von euch kommen können, warum antirassistische Pädagogik notwendig ist und wie sie genau aussehen kann.

Audream Lesung:

Mittwoch: 03.07.19 von 19 bis 20:30 Uhr Fröbelstraße 5

Audream ist eine mobile antirassistische Bibliothek, die 2016 von Chima Ugwuoke gegründet wurde. Bisher umfasst die Sammlung ca. 150 Bücher, Zeitschriften und DVD´s, die gegen eine Spende für Veranstaltungen ausgeliehen werden können. Das Hauptanliegen von Audream ist die Hör- und Sichtbarkeit Schwarzer feministischer Perspektiven, Positionen, Gedanken, Fragen und Forderungen. Die Veranstaltng umfasst die Vorstellung des Projekts, eine kleine Lesung, eine Spoken Word Performance von Menina Morenike und einen Einblick in die Inhalte des Audream-Teams.

www.audream. org

Barrieren: die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt

Workshop2:

Selbstreflektion: Kritischer Umgang mit der eigenen Positionierung – in Alltag und Pädagogik

Donnerstag: 04.07.19 von 13-16 Uhr im Pavillion/ Raum 2

Barrieren: deutsche Lautsprache, keine Vorkenntnisse nötig

Für wen: offen für alle

Eine Auseinandersetzung mit den Begriffen: Privilegien, Intersektionalität und Positionierung. Basis des Workshops ist, dass durch die verschiedenen Macht- und Herrschaftsverhältnisse keine machtleeren Räume existieren. Je nach Situation haben alle Menschen unterschiedliche Vor- und Nachteile, haben manche Personen mehr Macht als andere und werden bestimmte Menschen öfter verletzt und ent_wahrgenommen. In diesem Workshop wollen wir uns erst theoretisch mit dieser Situation auseinandersetzen und dann über unsere eigenen Positionierungen sprechen. Abschließend betrachten wir kritisch unseren bisherigen Umgang mit den eigenen Positionierungen und deren Einfluss auf die pädagogische Arbeit.

Workshop3:

BIPOC Empowermentrunde (Black, indigenous, people of color)

Donnerstag: 04.07.19 von 17 bis 20 Uhr im Pavillion/ Raum 2

Barrieren: deutsche Lautsprache, keine Vorkenntnisse nötig

Für wen: BIPOC-only, für alle Menschen die Rassismuserfahrungen machen (das heißt Menschen of Color, Schwarze, migrantisierte und geflüchtete Menschen, Indigenous, Rom*nja, Sinte*zza uvm.)

Ein Empowerment Workshop für Menschen die negativ von Rassismus betroffen sind. Gemeinsam versuchen wir einen safer space zu schaffen und uns über unsere Erfahrungen auszutauschen. Dieser Workshop dient der Vernetzung und soll eine kleine Pause von unserem Alltag schaffen. Durch verschiedenste Methoden und einer angenehmen Atmosphäre sollen alle möglichst empowert und entlastet aus dem Workshop gehen.

Menina Morenike ist eine Schwarze Künstlerin und Aktivistin aus Berlin.

Sie ist Mitveranstalterin der in*vision, einem Seminar und Festival, das Schwarze feministische Perspektiven sichtbar macht. Als Landesvorsitzende der Falken Berlin ist sie in der politischen Bildungsarbeit aktiv und betreut ehrenamtlich vier Kinder und Jugendgruppen. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf intersektionaler Macht- und Herrschaftskritik, sowie Empowerment und Reflektion. Außerhalb der Falken studiert sie Rechtswissenschaften, ist an ihrer Universität Gründerin der Gruppe „black law – Jurist*innen of color“ und kreiert spoken word stücke, tanzperformances und gemälde von schwarzen femmes.

Mai 14 2019

Strafanzeige gegen volksverhetzende, antisemitische Plakate von „Die Rechte“ am Kröpke erstattet!

Im Rahmen ihrer Europawahlkampagne hat die Partei „Die Rechte“ zwei Plakate am Kröpcke in Hannover aufgehängt, die den Tatbestand der Volksverhetzung oder anderer Strafnormen erfüllen.

Eines dieser Plakate trägt die Aufschrift “Zionismus stoppen: Israel ist unser Unglück! Schluss damit!“, das zweite zeigt Ursula Haverberck mit der Aufschrift „Mit 90 Jahren: Für ihre Meinung inhaftiert!“ Beim ersteren genannten Plakat handelt es sich um eine Paraphrasierung des antisemitischen Ausspruchs „Die Juden sind unser Unglück“, ursprünglich formuliert von Heinrich Treitschke im 19. Jahrhundert. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde dieser zu einem Slogan der NS-Zeitschrift „Der Stürmer“ und diente der Verbreitung antisemitischen Gedankenguts. Offensichtlich stellt das Plakat der Rechten eine deutliche Anspielung auf den Slogan des „Stürmers“ dar und dürfte damit den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Zudem wird diese Anspielung auf den Nationalsozialismus unterstützt durch das zweite Plakat mit der Abbildung von Frau Haverbeck, die wegen Holocaustleugnung verurteilt wurde und zurzeit eine Haftstrafe verbüßt. Insbesondere die Formulierung „Für Ihre Meinung inhaftiert“ trivialisiert den Strafbestand der Holocaustleugnung und soll die Verurteilung von Frau Haverbeck als unrechtmäßig darstellen.

Mit den Bezügen auf den NS im ersten Plakat und auf die Holocaustleugnung Frau Haverbercks im zweiten Plakat wird deutlich, dass sich der Ausspruch „Israel ist unser Unglück! Schluss damit!“ als Aufforderung zur Abschaffung des Staates Israel und als Bedrohung von jüdischen Menschen im Allgemeinen verstehen lässt. Damit ist der rechtliche Rahmen, in dem sich die Meinungsfreiheit in Deutschland bewegt, überschritten.

Von mehreren Vereinen/ Verbänden laufen grade Strafanzeigen gegen „Die Rechte“. Unter anderem haben sich bereits SJD-Die Falken- Bezirk Hannover & die Deutsch Israelische Gesellschaft AG Hannover kritisch dazu geäußert und Strafanzeige erstattet.

Diese Plakate am Kröpcke sind unsäglich. Bitte werdet alle tätig: Jede Privatperson kann eine Strafanzeige aufgeben und – zusätzlich – die Polizei zum Abhängen auffordern!

Mai 03 2019

NoNPoG-Demo am 11. Mai 2019

Am Samstag 11. Mai um 13 Uhr findet also die nächste Großdemonstration in Hannover gegen die geplante Verschärfung des niedersächsischen Polizeigesetzes (NPOG) statt. Sie beginnt mit einer Auftaktkundgebung mit Musik und Redner_innen am Steintor, danach gibt es einen Rundkurs durch die Innenstadt. Alle weiteren Infos wie immer unter: https://nonpog.de

Parallel zur Demo wird am 11. Mai das Europa-Fest der Landesregierung auf dem Opernplatz stattfinden. Wir sollten also ordentlich Lärm machen.

Die erheblichen Bedenken des Gesetzgeberischen Juristischen Beratungsdienstes des Landtages im Hinblick auf die Verfassungsmäßigkeit etlicher Artikel des neuen Gesetzes werden weiterhin ignoriert, nur kosmetische Korrekturen wurden am Entwurf vorgenommen (wie der SPD-Landesverband Niedersachsen via Twitter vermeldete, sind die auch noch stolz darauf, den Präventivgewahrsam von den ursprünglich geplanten 74 auf 35 Tage im aktuellen Entwurf verringert zu haben. https://twitter.com/SPDNDS/status/1105812748934569984. Mit der Aufnahme von Section Control zur Verkehrsüberwachung und der Erprobung von Gesichtserkennungssoftware wurde der Gesetzesumfang noch erweitert.

Wie die CSU in Bayern und CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen, so behaupten auch die niedersächsischen Regierungsparteien SPD und CDU, dass dieses Gesetz nur der „Terrorismusbekämpfung“ diene. Erste Erfahrungen in Bayern zeigen jedoch,wie ein solches Gesetz tatsächlich eingesetzt wird:

gegen Antifaschist_innen, die gegen die AfD demonstrierten https://www.neues-deutschland.de/artikel/1092745.proteste-gegen-afd-parteitag-antifaschist-vor-afd-parteitag-in-gewahrsam.html und http://rotehilfeaugsburg.blogsport.eu/2018/06/27/kaum-beschlossen-schon-umgesetzt-erster-vorbeuge-gewahrsam-nach-bayrischen-polizei-aufgaben-gesetze-im-zusammenhang-mit-afd-bundesparteitag-am-wochenende-in-augsburg/

gegen Aktivist_innen, die zum EU-Gipfel nach Salzburg reisen wollten  https://www.rote-hilfe.de/news/bundesvorstand/909-neues-polizeigesetz-bayerische-polizei-fuehrt-praeventive-festnahmen-vor-protesten-gegen-eu-gipfel-in-salzburg-durch und https://salzburg.orf.at/news/stories/2939565/

Und in Nordrhein-Westfalen saßen Klima-Aktivist_innen fünf Tage in Gewahrsam, nur weil sie ihren Personalausweis nicht vorzeigen wollten.  https://www.waz.de/politik/landespolitik/identitaet-verheimlicht-fuenf-tage-gewahrsam-fuer-aktivisten-id216418403.html

Kurz: Das geplante NPOG ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in einen autoritären Polizeistaat. Der Gesetzentwurf lässt sich nicht verbessern, er ist im Grundansatz autoritär und verfassungswidrig und muss verhindert werden!

Gegen Überwachung, Kriminalisierung, Einschüchterung und Kontrollwahn!

Für Solidarität!

Apr 26 2019

Pfingstcamp 2019

Pfingst-Camp 2019

Eine kurze Auszeit vom Alltagsstress, eine Möglichkeit Neues zu entdecken, eine gemeinsame Zeit abseits vom Alltäglichen und vieles mehr… 2019 wird es wieder ein Falken Pfingstcamp geben! Dieses Mal fahren wir nach Burg Lutter, um hier fünf Tage lang gemeinsam zu lernen, zu lachen, zu spielen und uns selbst zu versorgen. Wir versuchen uns in inhaltlichen Workshops zu erklären warum wird das Unbehagen mit dieser Welt nicht loswerden. Wir wollen Pause von den alltäglichen Zumutungen machen, praktisch in Selbstorganisation etwas Besseres als die Konkurrenz leben und uns theoretisch in Seminaren und Workshops erklären, warum wir mit dieser Welt keinen Frieden schließen wollen. Neben einem spannendem Abendprogramm, Zeit für Spiele Entspannung und Co. wird es natürlich einige Möglichkeiten geben sich einzubringen. Bist du dabei?

Vom 7. – 11. Juni auf Burg Lutter

Apr 26 2019

Faust hoch! Kämpferischer 1. Mai Hannover

Mrz 28 2019

Eurovision Song Contest – Hannover grüßt Tel Aviv

Mrz 28 2019

Die Aktualität der Antisemitismuskritik Moishe Postones

Wir möchten alle Interessierten zu einem Vortrag und einer Diskussion mit Stephan Grigat einladen. Die Veranstaltung zu obigem Thema findet am 7. Mai um 19.00 Uhr in den ver.di Höfen statt.

Moishe Postones Thesen zum Nationalsozialis­mus müssen vor dem Hintergrund der Jahr­zehnte vorherrschenden linken Verharmlosung des Antisemitismus als Revolutionierung der materialistischen Kritik am Antisemitismus be­trachtet werden.

Dabei geht er von den Grundkategorien in Marx’ „Kapital“ aus und entschlüsselt den modernen Antisemitismus als Hass auf das Abstrakte und unterscheidet ausdrücklich zwischen Antisemi­tismus und Rassismus.

Seine Analyse der nationalsozialistischen Ver­nichtungspraxis als Bruch mit dem wirtschaft­lichen Grundprinzip des Kapitalismus und sei­ner politischen Herrschaftsweise haben ebenso Maßstäbe gesetzt wie seine Kritik an der deut­schen Linken und einer sich für fortschrittlich haltenden Voreingenommenheit gegenüber dem Kapitalismus.

Der Vortrag soll sowohl die Grundzüge von Postones Kritik als auch seine Rezeption in der deutschen Linken seit Beginn der 1990er-Jahre nachzeichnen und auch fragen, was seine Ana­lyse des islamischen Antisemitismus als „fetischi­sierte, zutiefst reaktionäre Form von Antikapita­lismus“ für ein Verständnis des Zionismus und die gegenwärtige Solidarität mit Israel bedeutet.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universi­tät Wien, Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und Research Fellow am Herzl Ins­titute for the Study of Zionism and History der Univer­sity of Haifa. Er ist Autor von „Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Be­drohung“ (Konkret 2014) und Herausgeber von „AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder“ (Nomos 2017) sowie „Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atom­programm“ (Hentrich & Hentrich 2017) sowie „Fetisch & Freiheit. Über die Rezeption der Marxschen Fetisch­kritik, die Emanzipation von Staat & Kapital & die Kri­tik des Antisemitismus“ (ça ira 2007)

 

Flyer Grigat Entwurf

 

 

Mrz 12 2019

Rote Nelken für Orli Wald

Wie in den vergangenen Jahren auch haben wir Falken am internationalen Frauentag gemeinsam mit der Otto-Brenner-Akademie und egagierten Antifaschist*innen Orli Wald, dem Engel von Auschwitz gedacht. Auch eine große Delegation aus Lehrer*innen und Schüler*innen der Aurelia-Wald-Gesamtschule Uetze ist unserer Einladung gefolgt und nahm an unserer Gedenkveranstaltung teil.

Es wurde in diesem Jahr daran erinnert, dass es Egon Kuhn war, der vor über 20 Jahren, damals Leiter des Freizeitheim LIndens, durch einen Zeitzeugen auf Orli Wald aufmerksam wurde und sich auf eine Spurensuche begab, um etwas mehr über diese Frau zu erfahren. Vor 15 Jahren kam Egon als Vorsitzender der Otto-Brenner-Akademie auf uns Falken zu und bat uns, die Patenschaft für das Grab von Orli zu übernehmen und jährlich zum internationalen Frauentag dieser mutigen Frau zu gedenken. Nun ist Egon Kuhn gestorben und hat seine letzte Ruhestätte ebenfalls auf dem Engesohder Friedhof, in der Nähe von Orli Wald gefunden. Wir werden auch nach seinem Tod die Erinneung an diese mutige Frau wach halten.

Franz Geilich aus dem Vorstand der Falken betonte in seiner Rede, warum es auch heute noch so wichtig sei, ihrer zu gedenken: “ Orli hat niemals aufgehört zu kämpfen, auch nicht in aussichtslosen Momenten. Daran können wir uns ein Beispiel nehmen, gerade in Zeiten von AFD und Co. ist es wichtig, weiterhin Widerstand zu leisten und nicht aufzugeben. Auch ich verzeifele oft und schüttele den Kopf beim Gedanken daran, was gerade auf der Welt passiert; überall Rechtsruck, Menschen ertrinken im Mittelmeer und Nazis ziehen durch Chemnitz. Doch der Gedanke an Orlis Mut und Ihre Entschlossenheit gibt mir Kraft, weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben, wenn alles aussichtslos scheint. Vielleicht sollten wir alle in diesen Zeiten öfter an Orli denken, um neue Energie zu gewinnen und mit neuer Motivation weiter für eine Welt ohne Rassismus und Ausgrenzung zu kämpfen! Lasst uns ein Beispiel an ihr nehmen und mutig voranstreiten!“

 

 

Feb 18 2019

Egon zu Grabe getragen

Wie Egon Kuhn es sich schon zu Lebzeiten gewünscht hat, haben wir ihn mit 2 Falken-Fahnen auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Engesohder Friedhof begleitet. Im Kreis von Familienmitgliedern und engen Freund*innen konnten wir so Abschied von ihm nehmen.

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