Ruf uns an, falls es was gibt!

Ruf an, falls es was gibt. Die Falkentelefone stehen Dir in den unten genannten Zeiten zur Verfügung. Bei Sorgen, Nöten oder wenn du einfach mal quatschen willst, kannst du dort anrufen:

Till (Wettbergen) +491781724413
Montag bis Freitag jeden Tag von 15Uhr bis 18Uhr

Rouven (Lister Turm und Anderten) +4915730476896
Montag bis Donnerstag jeden Tag von 14Uhr – 18Uhr

Dana 0511 628298
Dienstag und Mittwoch von 12Uhr – 17Uhr

Update zur Lage

Wir informieren euch aber hier über aktuelle digitale Formate und auch wie es weiter geht!

Liebe Freundinnen und Genossinnen,

aufgrund der anhaltenden Krise hinsichtlich der Verbreitung von SARS-CoV-2 haben wir uns als Bezirksvorstand zu verschiedenen Maßnahmen entschlossen, um die Gesundheit unserer Genossinnen, Mitarbeiterinnen und Teilnehmer*innen auf unseren Veranstaltungen zu gewährleisten.

• Alle Bezirksveranstaltungen bis zum 30. April werden abgesagt. Das sollte alle Seminare, aber auch alle Gremiensitzungen, Treffen der Arbeitsgemeinschaften und Gruppen betreffen.

• Alle Falkeneinrichtungen des Bezirks werden ab Montag den 16.März geschlossen.

Über weiteres Verfahren informiert der Bezirksvorstand in Absprache mit den Mitarbeiter*innen.

Das Bezirksbüro ist nur eingeschränckt erreichbar, da sich Mitarbeiter*innen teils im HomeOffice befinden.

• Bitte achtet auf euch und seid solidarisch, was insbesondere Hamsterkäufe betrifft, wir versuchen euch auf dem Laufenden zu halten, wie es für uns Falken weitergeht.

Freundschaft!
Euer Bezirksvorstand Hannover

Rote Nelken für Orli Wald

Heute, am internationalen Frauentrag, haben wir Falken, wie schon in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit der Otto-Brenner-Akademie und engagierten Antifaschist*innen, Orli Wald, dem Engel von Auschwitz, gedacht. Heute sind auch der Bürgermeister Thomas Herrmann, der Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne sowie eine Delegation aus Schüler*innen und Lehrer*innen der Aurelia-Wald-Gesamtschule aus Uetze unserer Einladung gefolgt und haben an der Gedenkveranstaltung teilgenommen.

Es wurde daran erinnert, dass es Egon Kuhn war, damals Vorsitzender der Otto-Brenner-Akademie, der vor 16 Jahren die Falken bat, die Patenschaft für Orlis Grab zu übernehmen und immer zum internationalen Frauentag, gemeinsam mit der Otto-Brenner-Akademie dieser mutigen Frau zu gedenken. Egon ist vor einem Jahr gestorben, aber auch nach seinem Tod wollen und werden wir die Erinnerung an Orli Wald wachhalten.

Liam Harrold aus dem Vorstand der Falken zeichnete Orlis Lebensweg von ihrer Jugend bis zu ihrem Tod 1962 nach und erläuterte am Ende seiner Rede, dass aktuelle Entwicklungen (wie z.B. an der europäischen Außengrenze in Griechenland oder Orbans Weg in den Faschismus in Ungarn inklusive massiver Beschränkungen der Pressefreiheit) zeigen würden, wie wichtig das Gedenken an Orli und ihren Widerstand auch heute noch sei. Antifaschismus heiße, die Freiheit Aller zu verteiligen gegen rassistische, anitsemitische und völkische Ideologie der Faschisten. Er beginne weder bei Auschwitz noch ende er bei Auschwitz. Er lebt weiter bis zu dem Tag, an dem kein Mensch mehr von Ausgrenzung, Diskriminierung, Mord und Verfolgung bedroht sei. Er endet erst in der befreiten Gesellschaft.

Gedenken an Orli Wald

Orli Wald war Antifaschistin im NS-Widerstand und Überlebende von Auschwitz, wo sie aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft auch als „Engel von Auschwitz“ galt.


Wir wollen ihr am Frauen*kampftag gemeinsam gedenken, um 16:00Uhr an ihrem Grab auf dem Engesohder Friedhof in der Südstadt.

Gedenkfahrt nach Bergen-Belsen

Liebe Genoss*innen,

am 15. April jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen zum 75. mal. Hierzu findet am Sonntag den 19. April die offizielle Gedenkveranstaltung mit diversen offiziellen Würdenträger*innen statt. An dieser möchten wir Falken gerne teilnehmen. Gleichzeitig möchten wir den Anlass nutzen, uns mit dem Ort Bergen-Belsen, dem NS-Faschismus und dem von Theodor W. Adorno formulierten neuen kategorischen Imperativ „Nie wieder“ auseinanderzusetzen. Die Notwendigkeit des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt sich besonders in einer Zeit, in der Nazis wieder in Parlamente gewählt werden und mordend durchs Land ziehen.

Hierfür haben wir für euch ein spannendes Programm aufgestellt und freuen uns über eure Anmeldung und Teilnahme. Zur besseren Planung wäre es gut, wenn ihr euch verbindlich frühzeitig anmeldet, damit wir abschätzen können, wie große der Bus sein muss.

Samstag, 18. April:

16 Uhr: Ankommen und Begrüßung

16:30 – 19 Uhr: Workshop: Gedenken 75 Jahre nach der Befreiung vom NS-Faschismus

Vorbereitung auf den Besuch und die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung. Gemeinsame Diskussion, wie Gedenken aussehen muss/kann. Wie erinnern wir?

19 Uhr: Gemeinsames Abendessen

Sonntag 19. April:

Morgens (ca. 9 Uhr, steht noch nicht ganz fest): gemeinsame Fahrt nach Bergen-Belsen mit dem Bus.

Teilnahme an der offiziellen Gedenkveranstaltung

Anschließend evtl. Besuch der Dauerausstellung vor Ort.

Nachmittags: Teilnahme an der kleinen Gedenkkundgebung des VVN-BdA am sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof mit Beitrag der SJD – Die Falken Bezirk Hannover.

Anschließend gemeinsame Rückfahrt mit dem Bus.

Der Tagungsort für Samstag Abend wird noch bekannt gegeben (steht noch nicht fest). Anmeldung per Mail an das Bezirksbüro (info(ät)falken-hannover.de)

Alerta und Freundschaft

Bezirksvorstand Hannover

Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer des rechten Terroranschlags von Hanau.

Solidarität!
Es bedarf an dieser Stelle nicht viele Worte. Kommt heute

ab 18 Uhr, zur Kundgebung am Kröpcke

und zeigt eure Solidarität mit den Angehörigen der ermordeten Menschen in Hanau!

Unsere Bundesvorsitzende @jana.jalava erklärt dazu:


„Rechte Terroranschläge und Übergriffe sind keine isolierten Einzelphänomene. Die Täterinnen sind häufig vernetzt und der rassistische Nährboden ihrer mörderischen Taten durchdringt alle gesellschaftlichen Schichten. Ihr Ziel ist die radikale Auslöschung all jener, die in ihrer Vorstellung von Volk, Nation und Rasse keinen Platz haben. Es kann in dieser Frage keine Ausreden oder faulen Kompromisse mehr geben: Nazis und Rechtsterroristinnen kann gesellschaftlich nur mit einem konsequenten und kompromisslosen Antifaschismus begegnet werden.“

Mehr auf www.wir-falken.de

Soli-Abend am Freitag in der Korn

  • Bei dem Brand auf einem Falkenseminar bei Barsinghausen zwischen Weihnachten und Neujahr sind für die rund 60 Teilnehmerinnen aus Falengliederungen aus ganz Deutschland ein Sachschaden von 100.000 Euro entstanden. Da Versicherungen teils Monaten brauchen oder sich gar nicht erst in der Verantwortung sehen und unsere Genossinnen sofort materielle Unterstützung brauchen veranstalten wir zusammen mit der IL Hannover am Freitag ein Soli-Abend in der Korn. Ab 19Uhr gibt es Volksküche und Cocktails. Im Anschluss wollen wir gemeinsam Arbeiter*innenlieder singen und einen schönen Abend verbringen. Bringt bitte eine kleine Spende mit.
  • Freundschaft

Gedenkstättenfahrt in die Emslager

FlyerGedenkstF

Gemeinsam mit Falken aus den Bezirken Braunschweig und Weser-Ems wollen wir uns im Februar 2020 ein Wochenende lang mit der Gedenkstätte Esterwegen im Emsland auseinandersetzten. Die Gedenkstätte ist gerade für Falken spannend, weil in den Arbeitslagern im Emsland besonders insbesondere in den ersten Jahren des Nationalsozialismus politische Gefangene infhaftiert waren.


An diesem Wochenende wollen wir uns mit dem Moorsoldatenlied und der Geschichte der Lager und der politischen Gefangenen beschätigen. Außerdem werden wir auch ein Blick auf den Aufbau der Gedenkstätte (das Gelände war noch bis Mitte der 2000er Jahre im Besitz der Bundeswehr!) und die aktuelle Erinnerungspolitik werfen.

BookTour: „Die Gelegenheit ergreifen“ von Alexander Neupert- Doppler

Alexander Neupert-Doppler hat sein neues Buch „Die Gelegenheit ergreifen“ veröffentlicht. Im Rahmen seiner Booktour kommt er am 23. 01. auch zu uns nach Hannover und stellt sein Buch im UJZ Kornstrasse vor.

Alex war Bildungsreferent bei uns Falken in Hannover und bei uns deswegen gut bekannt und gesehen.

In seinem neuen Buch beschreibt er das Ergreifen oder verpassen von Gelegenheiten im Kontext von Befreiungsbewegungen.

Zusammen mit FridaysForFuture auf die Straße!

Der Kampf gegen die Klimakrise ist auch immer eine Kritik der politischen Ökonomie. Der Grund, warum FridaysForFuture nun schon seit einem Jahr auf die Straßen gehen muss ohne das etwas passiert ist die Lethargie des entfesselten Wachstums. Deswegen sagen wir klar und deutlich: System Change NOT Climate Change und gehen nun zum x-ten Mal mit freitags auf die Straßen – gegen das Kapital und für gerechte Verteilung durch Bedürfsnisorientierung; gegen unkontrollierte Überproduktion und für eine sozialdenkende Klimapolitik!

Auf, auf Genoss*innen! ✊🏽“